Über 121 unumstößliche Gesetze, die erklären, warum Golf so ist, wie es ist. Und warum es nie besser wird.

"Es gibt viele Arten von Golfern – aber alle sind sie gleich lächerlich."

Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen

Wenn etwas schiefgehen kann, wird es das auch.
Was für die Pros im Fernsehen ein Kinderspiel ist, gelingt einem selbst unmöglich auf dem Platz.
Kein Schlag ist so simpel, daß man ihn nicht verpfuschen könnte.
Eine todsichere Sache... bis du es probierst.
Gibt es zwei praktikable Möglichkeiten, den Ball zu schlagen, wählst du garantiert die falsche.
Steht mit relativer Sicherheit fest, daß du einen Schlag nicht schaffst, sei trotzdem zuversichtlich.
Egal, wie simpel der Schlag, es gibt immer irgendeinen Weg, ihn zu verpatzen.
Alles Schlechte wird genau dann eintreten, wenn du es nicht erwartest.
Wenn du ein gutes Gefühl hast, machst du etwas falsch.
Kein Schlag verläuft genauso, wie er geplant war.
Kein perfekter Schlag ist jemals reproduzierbar.
Es ist dir erlaubt, über den Spielverlauf zu flunkern, weil alle anderen es auch tun.
Der gefährlichste Gegner steht zwischen deinen Ohren

Eine Partie, die gut anfängt, endet schlecht. Eine Partie, die schlecht anfängt, endet noch schlimmer.
Wenn du um jeden Preis ein Par spielen mußt, kündigt sich mit Sicherheit das Bogey an.
Jeder schwierige Schlag kann undurchführbar werden, wenn man genug Zeit hat, über ihn nachzudenken.
Analysierst du dein langes Spiel zu intensiv, entwickelst du ein zweites, kurzes Spiel.
Die Wahrscheinlichkeit, schlecht zu spielen, steigt proportional zur Wichtigkeit des Matches.
Was dir Freude macht, ist ein Spiel; was dich entspannt, ist ein Hobby; was dir einen Nervenzusammenbruch beschert, ist Golf.
Ganz gleich, wie niedrig deine Erwartungen sind, du wirst sie noch unterbieten.
Du wirst nie dahinterkommen, wie man einen Drei-Meter-Putt einlocht, bis du verstanden hast, daß du nie dahinterkommen wirst.
Dir werden niemals drei gute Schläge hintereinander gelingen.
Falls du einmal im Monat eine gute Runde spielen solltest, dann sicher nicht bei einem Turnier.
Die Anzahl der Tips, die dir beim Aufschwung einfallen, verhält sich umgekehrt proportional zu der Länge des Abschlages.
Wenn du endlich eine schlechte Angewohnheit abgelegt hast, folgen ihr im Handumdrehen zwei neue.
Jeder Golfer beginnt auf der Stufe der Inkompetenz – die meisten bleiben auch dort.
Nur weil du weißt, was an deinem Spiel nicht stimmt, kannst du es noch lange nicht verbessern.
Die Zeitdauer, die man mit der Korrektur jedes x-beliebigen Schlages verbringt, verhält sich umgekehrt proportional zu der eintretenden Verbesserung.
Behalte deinen Kopf unten, und dein Score wird anders sein ... nicht besser, einfach anders.
Auf dem Grün beginnt das eigentliche Drama

Zwei Putts auf einem schnellen Grün sind nur der Anfang.
Fahre nicht, wenn du getrunken hast... versuch nicht mal zu putten.
Je einfacher der Putt, desto größer die Chance, ihn zu vermasseln.
Lange Putts sind ein Kinderspiel, wenn es um einen Triple Bogey geht.
Ein beim Üben geglückter Putt bleibt beim Match auf halber Strecke liegen.
Jeden Putt kann man auf zwei Arten spielen – korrekt oder so, wie du es wahrscheinlich tun wirst.
Je kürzer der Schlag, desto länger die Entschuldigung.
Man kann aus einem Putt noch keinen Pokal zaubern.
Der Putt ist immer schlechter, je besser der Abschlag, und je besser der Abschlag, desto schlechter der Putt.
Sollte dein Putten perfekt sein – keine Bange, das geht vorüber.
Je kürzer der verfehlte Putt, desto lauter der nachfolgende Schrei.
Ein zu puttender Ball hört nicht auf Beschwörungen.
Egal, wie lange du das Putten übst, es reicht nie aus.
Du wirst den Punkt, an dem dein Putten einfach nicht mehr schlechter werden kann, noch überschreiten.
Ein brillanter Abschlag zieht einen Drei-Putt nach sich.
Regen, Wind und Zeitplanung arbeiten immer gegen dich

Die orkanartigen Winde, die dir beim Abschlag ins Gesicht blasen, legen sich auf mysteriöse Weise, wenn sich dein Gegner seinem Ball zuwendet.
Eine Golfpartie eine Woche im voraus zu planen, führt unweigerlich zu schlechtem Wetter.
Es regnet nur dann, wenn du den Regenschirm vergessen hast.
Je nasser die Fairways, desto größer die Wahrscheinlichkeit eines Lochs in deinen Golfschuhen.
Je optimaler das Wetter, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß dich private oder geschäftliche Angelegenheiten vom Golfplatz fernhalten.
Hast du schon mal samstags Zeit, dir ein Golfturnier im Fernsehen anzuschauen, fällt es wegen Regen aus.
Weder Regen noch Graupel noch finsterste Nacht werden den hingebungsvollen Golfer von einer verabredeten Partie abhalten.
Die Unfreundlichkeit des Wetters steht in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Entfernung zum Clubhaus.
Eine für drei Stunden festgesetzte Partie dauert mindestens vier.
Um die ungefähre Spieldauer für 18 Löcher auf einem öffentlichen Golfplatz an einem Sonntag im Juli zu erhalten, quadriere die Zahl 2,34 und füge das Wort Stunden hinzu.
Der Platz ist nie neutral – er spielt immer gegen dich

Dein einziger perfekter Abschlag in die Mitte des Fairways bleibt in einem Divot liegen.
Gibt es ein tiefes, nicht repariertes Divot auf dem Fairway, dein Ball wird es finden.
Hast du einen Baum getroffen, und die Chancen stehen fifty-fifty, daß der Ball von dort ins Aus fliegt, wird er es tun.
Ein Prozent der Entfernung ist verantwortlich für 90 % der Schläge.
Egal, wie sehr du den Platz verabscheust, wenn dir einmal ein großartiger Schlag gelungen ist, wirst du dorthin zurückkehren.
Je besser die ersten Neun, desto katastrophaler die letzten.
Sanddünen bewegen sich gerade schnell genug, um deinen Ball zu stoppen.
Das einzige Mal, wenn dir ein Draw gelingt, wird der Ball ins Rough rollen, direkt hinter einen Baum.
Der öffentliche Golfplatz ist eine Sache für Vögel: Eagles, Birdies und Turkeys.
Die achtzehn Grüns liegen in den Tälern, während die Clubhäuser auf den Hügelkämmen stehen.
Beim Golf ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten unmöglich zu bewältigen.
Der Abschlag vor einem Wasserhindernis ist kein Problem. Ihn nach einem Socket im Wasser wiederzufinden dagegen schon.
Ein brillanter Abschlag über 90 % der Entfernung zieht mindestens drei Schläge über die letzten 10% bis zum Loch nach sich.
Eine Partie auf einem fremden Platz verbraucht halb so viele Schläger und doppelt so viele Bälle, wie du dachtest.
Wenn bei deiner Ankunft nur noch eine Parklücke auf dem Clubparkplatz frei sein sollte, wird sie garantiert durch den Golfkarren zweier älterer Damen blockiert sein, die im Pro-Shop die neueste Mode bewundern.
Alle sind sie gleich lächerlich

Die Kosten der Golfkleidung eines Spielers stehen im umgekehrt proportionalen Verhältnis zu seinem Spielvermögen.
Der Spieler mit der grellsten Kleidung bekommt den höchsten Score.
Die besten Abschlagzeiten werden den Leuten zugeteilt, die sie am wenigsten verdienen.
Während dein Gegner offenbar seinen nächsten Schlag plant, denkt er wahrscheinlich: 1. an Sex, 2. an Geld, 3. daran, wie er seinen Ball aus dem Divot kriegen kann, ohne daß du es merkst.
Gute Stimmung deutet darauf hin, daß noch nicht abgeschlagen wurde.
Die Anzahl verheirateter Männer auf dem Golfplatz an einem Samstagnachmittag verhält sich umgekehrt proportional zu der Anzahl fälliger Reparaturarbeiten zu Hause.
Jeder Golfer, der behauptet, er 'übe nur', sagt auch sonst nie die Wahrheit.
Es gibt viele Arten von Golfern – aber alle sind sie gleich lächerlich.
Golfer, die versuchen, gleichzeitig Nicklaus, Palmer und Watson nachzueifern, werden keinem von ihnen gerecht.
Das Vermögen eines Golfers, unter 70 zu spielen, ist umgekehrt proportional zu der Anzahl des Golfkrimskrams auf seinem Schreibtisch.
Das langsamste Quartett auf dem Platz liegt immer vor dir.
Der für sein langsames Spiel berüchtigste Golfer beschwert sich am lautesten über den Vierer vor sich.
Ein schlechter Annäherungsschlag ist menschlich. Ihn auf die schlechte Lage zu schieben, ist noch menschlicher.
Bestehe stets darauf, daß es Absicht war.
Ein Schlag in den See ist Gottes Wille, aber ein As ist mein Verdienst.
Leute, die es angeblich nie fertigbringen zu lügen, können es, ihr Handicap betreffend, ganz gut.
Der Computer, der dein Handicap falsch berechnet hat, tut so etwas nie bei deinem Gegner.
Wenn sonst nichts mehr hilft, gib dem Caddy die Schuld.
Es ist leichter, Wasser bergauf fließen zu lassen, als im Umkleideraum Sympathie zu finden.
Im Team spielen ist essentiell notwendig; es erlaubt dir, die Schande des Verlierens offiziell auf den Partner abzuwälzen.
Neue Schläger lösen keine alten Probleme – sie schaffen neue

Deine teuren, neugekauften Schläger spielen nicht so gut wie die alten, rostigen deines Partners.
Jede neumodische Ausrüstung ist überholt, sobald du sie dir gekauft hast.
Ein Putter, der einem garantiert fünf Schläge pro Runde ersparen soll, wird sie unvermeidlicherweise um fünf verlängern.
Der Schaden an einem Schläger ist so groß wie das Quadrat der Strecke, die er fortgeschleudert wurde.
Du verlierst stets ausgerechnet deinen neuesten Ball.
Das 6er-Eisen, das du in deinem Spind gelassen hast, brauchst du für den Annäherungsschlag am ersten Loch.
Solltest du nur noch einen Ball in der Tasche, aber noch vier Löcher zu spielen haben, wird rechts und links immer Out of Bounds sein.
Golfkarren brechen immer dann zusammen, wenn sie am weitesten vom Clubhaus entfernt sind.
Nimm niemals mehr Golfbälle mit, als zu verlieren du dir leisten kannst.
Gerade der Ball, den du unbedingt willst, wird unter allen anderen Bällen in deiner Tasche begraben sein.
Nimm stets zwei Putter in deiner Golftasche mit. Du weißt vorher nie, ob du nicht vielleicht einen kaputtschlagen möchtest.
Der Putter, ohne den du 'einfach nie losgehst', wird dir gestohlen werden.
Ein neuer Ball kommt nie über den See.
Die Anziehungskraft zwischen einem Golfball und einer Schlammpfütze ist so groß wie das Reinlichkeitsempfinden des Balles.
Es gibt zwei Sorten Schlägergriffe – die einen sind zu glatt, die anderen sind zu klebrig.
Traue niemals einem mit Handicap 18, der ein 1er-Eisen in der Tasche hat.
Jedes Kleidungsstück im Pro-Shop bekommt man zum halben Preis im Großhandel.
Bälle, die du mit 10 % Ermäßigung kaufst, kosten einen Tag später nur noch die Hälfte.
Wo die besten Schläge gespielt werden – leider nur erzählt

Die besten Schläge gelingen am 19. Loch.
Gute Schläge sind bald vergessen. Von schlechten Schlägen spricht man ewig.
Hinter jedem überragenden Schlag, der im Clubhaus breitgetreten wird, stehen Dutzende von Fehlschlägen, Sockets und Slices, die unter den Tisch fallen.
Ein wahrer Freund lauscht deinen Golfwehwehchen verständnisvoll, ohne seine eigenen zur Sprache zu bringen.
Wenn wir wirklich aus unseren Fehlern lernen, müßten Golfer die schlauesten Menschen der Welt sein.
Ein neuer Tag, eine neue 90.
Jeder Golfurlaub wird mehr kosten und schneller enden als geplant.
Ein Best-Ball-Vierer mit deiner besseren Hälfte führt möglicherweise zur Scheidung.
Gewinnst du ein Match gegen deinen Chef, verlierst du im Grunde. Verlierst du es – dann sowieso.
Spielst du gegen deinen Chef, gelingen dir plötzlich Schläge, von denen du sonst nicht mal träumst, und Verlieren scheint unmöglich.
Es spielt keine Rolle, wie du Golf spielst, sondern mit wem.
Jeder wird zum Experten, wenn es darum geht, dein Spiel zu analysieren.
Du kriegst nie, was du willst. Du kriegst, was du kriegst.
Beim Golf gibt es zwei Sorten Verlierer: kultivierte Verlierer und solche, die es nicht so gut vortäuschen können.
Ein Golfer mit Handicap 30 muß einfach ein Optimist sein.
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